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Medienseminar für unsere Kids 2018

Am Dienstag, 10. April 2018, fand für die Klassen des 4. Schuljahres ein Seminar zum Thema "Medienerziehung" statt. Durchgeführt wurde es von dem VHS-Mitarbeiter Hr. Hollender. Mit viel Humor besprach er mit den Kindern, was sie bereits zu den Themen Chatten, Messenger, WhatsApp und Facebook wissen und was sie unbedingt wissen sollten.

Hier lauschen die Kinder der 4c Herrn Hollenders Worten.

Zu Beginn stellten Herr Hollender und seine Begleitungen Tina und Lara sich vor. Dabei behauptete z.B. Herr Hollender, sein Name wäre Lara, er wäre 11 Jahre alt und tanze Ballett. Da waren die Kinder doch etwas irritiert und lachten leise. Im folgenden Unterrichtsgespräch wurde den Schülerinnen und Schülern deutlich, dass man aufgrund verschiedener Faktoren (wie z. B. Größe, Stimme, Falten, Glatze ...) erkennen kann, ob ein Mensch männlich oder weiblich bzw. jung oder alt ist. Dann wurde herausgearbeitet, dass man diese Faktoren im Internet - z. B. beim Chatten - nicht erkennen kann und welche Gefahren damit verbunden sind.

Herr Hollender informiert die Kids mit viel Wissen und mit guter Laune.

Tina und Lara beobachten Herrn Hollender und hören ganz genau zu, um auch so ein Medienseminar durchführen zu können.

Bei einer Umfrage kam heraus, dass weit mehr als die Hälfte unserer Schülerinnen und Schüler bereits ein Handy oder sogar ein Smartphone besitzen. Der Gebrauch der kostenlosen WhatsApp-App war für viele Kinder selbstverständlich. Dass aber in den AGBs deutlich steht, dass der Gebrauch erst ab 16 Jahren gestattet ist und sich somit ein Großteil dieser Kinder bzw. Eltern strafbar macht, wusste bis dahin niemand! Klar wussten sie, wie man Nachrichten schickt und Fotos anhängt, aber zu technischen Fragen konnte kaum ein Kind Antworten geben. Wie sieht es mit dem Datenschutz aus? Kannst du Emotionen in einer WhatsApp-Nachricht sehen oder hören? Kannst du deine Nachricht verbessern oder löschen, wenn sie einmal verschickt ist? Hr. Hollender stellte viele Fragen, die die Schüler und Schülerinnen zum Nachdenken anregten.

Abschließend verwies Hr. Hollender auf das Internetportal

www.internet-abc.de

Dort finden sowohl Kinder als auch deren Eltern und Lehrer/innen Informationen rund ums Thema Internet. Beispiel: Recherchieren lernen mit dem Internet - Suchen und finden was gut ist!

Folgende Punkte sollten alle Kinder, die im Internet unterwegs sind, immer beachten:

1. Ich glaube nicht alles, was ich im Internet lese.

2. Im Internet ist nicht jeder der, für den er sich ausgibt.

3. Wenn mir eine Person im Internet komisch vorkommt, breche ich den Kontakt sofort ab.

4. Ich treffe mich niemals mit jemanden, den ich nur aus dem Internet kenne.

5. Ich öffne keine Emails und Email-Anhänge von Fremden.

6. Kettenbriefe lösche ich sofort.

7. Persönliche Daten (Adressen, Handynummern und mehr) gebe ich im Internet nur zusammen mit meinen Eltern an.

 

Und nun noch einige Kommentare der Kinder der 4a:

Annik: "Es hat mir sehr gut gefallen. Man hat viel gelernt. Alles wurde gut erklärt und man konnte alles verstehen."

Fiona: "Ich fand es ganz toll, weil man uns gut über das Internet aufgeklärt hat. Wir hatten auch ganz viele Fragen, die alle beantwortet wurden. Das hat viel Spaß gemacht."

Leo: "Ich fand das total gut, weil sie uns gut informiert haben, was alles im Internet schiefgehen kann; z. B. weiß man nicht, wie alt jemand wirklich ist, mit dem man chattet."

Hanno: "Wir wissen jetzt gut über das Internet Bescheid. Wir wissen, dass man nie sicher sein kann, ob alles stimmt, was jemand beim Chatten sagt."

Gemeinsam spielen Auf die Plätze, fertig, los!