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Die Bee-Bots sind los

Algorithmen, Programmierungen, Robotik…? - Mit diesen Themen beschäftigten sich nicht etwa ein IT-Experte oder unsere ViertklässlerInnen, sondern sechs technisch interessierte ErstklässlerInnen aus der Klasse 1a. Sie testeten zum ersten Mal die mit der Hilfe von Gelsenwasser und der Bürgerstiftung neu angeschafften Bee-Bots.

Bee-Bots sind kleine Roboter, die mithilfe von Richtungstasten programmiert werden können. Im Anschluss daran kann das Programm gestartet werden, woraufhin die Bee-Bots die zuvor erstellte Programmierung abhandeln und  hoffentlich am gewünschten Ziel ankommen. Sie können dabei fächerübergreifend eingesetzt und für verschiedenste Lernbereiche verwendet werden.

Zuerst untersuchten Rahime, Sham, Victoria, Mia, Linus und Moritz die Bee-Bots ganz genau und fanden schnell heraus, was die einzelnen Tasten bedeuten. „Nach vorne drücken und der Bee-Bot Willi fährt nach vorne, nach hinten drücken und Willi fährt zurück“, stellte Mia richtig fest. Doch schon bei den Richtungstasten  „Links“ und „Rechts“ gab es erste wichtige Entdeckungen zu machen. „Der fährt ja gar nicht nach links, der dreht sich ja nur in die Richtung“, eine für die Programmierung unerlässliche Entdeckung, die Victoria richtig erkannt und beschrieben hat.

Mit diesen Erfahrungen machten sich die sechs Forscherinnen und Forscher an die erste Programmierungsaufgabe. Der Bee-Bot sollte so programmiert werden, dass er auf einem 4x6-Raster von einem Startfeld zu einem Zielfeld fährt. Doch damit nicht genug, auf dem Weg musste auch noch ein Hindernis umfahren werden.

Eifrig überlegten die drei Partnergruppen, wie sie den Bee-Bot programmieren müssen und legten erste Programmierungen zunächst mit Richtungskarten vor sich aus. Mithilfe dieser Karten können Fehler in der Programmierung schnell gefunden und korrigiert werden. Nach einiger Zeit waren sich die Gruppen sicher: „Unserer Programmierung stimmt!“ Schnell war die Bewegungsabfolge mithilfe der Richtungstasten im Bee-Bot eingespeichert und die Gruppen schickten ihren Bee-Bot los. Es brauchte einige Versuche, die teilweise mit Unfällen oder außerhalb der Bee-Bot-Matten endeten, ehe alle Gruppen unfallfrei im Ziel ankamen.

Eine gelungene erste Bee-Bot-Stunde ging zu Ende und noch viele weitere sollen folgen. Linus meinte am Schluss: „Schade, dass die Stunde schon vorbei ist. Wann machen wir die nächste?“

Tränen über Tränen