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Es ist soweit: Wir fliegen ins Trommelzauberdorf

Am Freitagnachmittag, den 29.03.19, war es endlich soweit. Die Eltern und Geschwisterkinder waren eingeladen und durften am großen Fest im Trommelzauberdorf aktiv teilnehmen. Die Kulissen, die in den Jahrgängen hergestellt wurden, standen in der Kirche: ein Flugzeug, der Dschungel, die Savanne und ein afrikanisches Dorf.

Alle waren ganz begeistert von den tollen Ergebnissen. Die Generalprobe war überstanden und in der Mittagspause konnten sich die Kinder stärken. Der Förderverein organisierte mit Unterstützung einiger Eltern die Verpflegung unserer Kids. So gab es leckere Geflügelwürstchen, süße Waffeln, gesunde Gemüsespieße und etwas gegen den Durst. Und bei dem tollen Wetter konnten Kinder, Eltern und das Kollegium die Sonne dabei genießen.

DANKE an alle Helfereltern und den Förderverein!

Der Höhepunkt der Woche begann um 14.00 Uhr. Klassenweise zogen die Gazellen, Giraffen, Elefanten und Affen Richtung Kirche. Unser Spruch lautete: Wir sind nachher wieder da, aber erst mal reisen wir jetzt nach Afrika!"

Die Kirche platzte fast aus allen Nähten und die vielen Zuschauer erlebten eine unvergessliche Vorführung der Schülerinnen und Schüler. Alle waren begeistert.

Die Wilhelmschulenkinder flogen für einen Nachmittag alle zusammen nach Afrika ins Trommelzauberdorf Tamborena. Zuerst einmal mussten sie aber mit den Sicherheitsvorkehrungen in einem Flugzeug vertraut gemacht werden. Es begann mit dem Anschnallen. Dabei waren die tollsten Geräusche zu hören, die man gar nicht verschriftlichen kann.

Mit dabei waren selbstverständlich die Flugbegleiterinnen, auch Klassenlehrerinnen genannt, die genau zeigten, wo die Nottüren sind, wie man mit den Sauerstoffmasken umgehen und wie man die Sicherheitswesten anlegen muss, falls ein Notausstieg notwendig sein sollte.

Unsere Chefflugbegleiterin und ihr Team.

Laut schallte dann das Lied Komm, wir gehen nach Tamborena durch die Kirche. Die Leitung übernahmen natürlich unser Trommelmeister Johnny Lamprecht und seine Co-Pilotin.

Sicherheit geht immer vor. Also wurde auch noch die SOS-Notruftrommel geübt: 3x kurz, 3x lang, 3x kurz.

Damit die Eltern zu Hause nicht in Sorge sind, schickten die Kids direkt die Trommel-SMS nach Hause. So wussten alle Mamas und Papas, das Flugzeug mit den Wilhelmschulenkindern ist gestartet.

In Afrika angekommen, entdeckten wir sofort eine große Elefantenherde, die den Dembo Elefantentanz für uns tanzten. Gut, dass wir als typische Touristen die Kameras dabei hatten. Das musste doch fotografiert werden.

Kaum waren wir an den Elefanten vorbei, sahen wir eine riesige Affenherde. Fast 70 Affen tanzten gerade den Affentanz. Plötzlich brach das Chaos in der Kirche los, denn die Affen rasten kreuz und quer durch die Gänge und entlausten dabei die Gäste und die Schulleitung.

Afrika ist doch einfach ein faszinierendes Land. Als Nächstes entdeckten wir ganz viele kleine und große Giraffen, die ihre langen Hälse streckten, miteinander kuschelten und sich von links nach rechts bewegten. Da schallte Musumba Musumba durch den Raum.

Um nach Tamborena zu kommen, mussten wir das Gebiet der Löwen durchqueren. Löwen? Angst!!! Da wurde erst einmal vorher das Mutmachlied Sizamile gesungen. Erst danach konnte die Reise durch dieses gefährliche Gebiet losgehen.

Plötzlich entdeckten wir ganz viele kleine Gazellen, die in der Savanne grasten und immer wieder ihre Köpfe nach links und rechts bewegten, da sie ja Ausschau nach den gefährlichen Löwen halten mussten. Das sah ganz toll aus. Als sie plötzlich Löwen entdeckten, war die Ruhe aber vorbei und die Gazellen rannten in alle Richtungen davon.

Danach folgte das Trommelzauberfreundschaftslied. Dabei flogen die Hände von der eigenen Trommel nach links und rechts zu den Trommeln der Nachbarkinder.

Ganz bezaubernd wurde es dann, als das Tanzzauberlied gesungen wurde, denn dazu sangen die Kinder und die Mamas und Papas tanzten wunderschön zum Lied.

Und dann tanzten Johnny vor und alle in der Kirche tanzten mit. Was für eine Stimmung!

Zum Schluss wurde den Kindern aus Tamborena ein Geschenk in Form eines Überraschungsliedes überreicht. Dazu tanzten die Oberaffen vor und alle machten mit. Es wurde gesungen, getanzt und getrommelt. Was für ein Erlebnis!

Unser Fazit zu dieser Projektwoche:

Toll, toller, am tollsten! Wir danken unserem Trommelmeister Johnny Lamprecht für fünf Tage, die die Kinder bestimmt nicht vergessen werden.

Tambo Tambo - Eine Abenteuerreise ins Trommelzauberdorf Ein kreativer Tag in der Wilhelmschule