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Handy, Computer, Tablet, Internet: So viele versteckte Gefahren lauern!

Am 07.05.2019 besuchten Frau Tina Teschlade und Frau Lara Ngom unsere Wilhelmschule. Als Moderatorinnen des Bildungszentrums (BBZ) der Volkshochschule (VHS) begannen sie ihr Projekt „Medienpädagogik in Grundschulen“ in der Klasse 4b.

Bei der Begrüßung stellten sie sich den Kindern als Tom (10 Jahre) und Maja (14 Jahre) vor. Sofort reagierten die Kinder und eine Diskussion, wieso dies nicht richtig sein kann, begann. Das Hauptargument der Kinder war, dass sie doch sehen können, dass es zwei Frauen sind, die in der Klasse stehen. Schnell verstanden sie, dass sie dies im Internet bei neuen Bekanntschaften nicht können. Dann leiteten die Moderatorinnen zu Gefahren im Straßenverkehr über und zeigten eine Zeichnung, in denen Kinder Gefahren im Straßenverkehr erkennen sollten.

Sehr schnell benannten die Kinder z.B. abgelegene Waldstücke, das Spielen auf der öffentlichen Straße. Wieder leuchtete ihnen ein, dass es nicht nur im Straßenverkehr, sondern auch im Internet Regeln und Bereiche gibt, die für Kinder nicht geeignet sind.

In der anschließenden Abfrage gaben die Kinder an, welche Geräte sie besitzen/benutzen: Handy (19), Computer (16) und Tablet (15). Whats App wird von 19 Kindern genutzt, Facebook von 5, Instagram von 6, Snapchat von 14, TikTok von 10 und YouTube von allen anwesenden Kindern.

Es gibt bei vielen Kindern zeitliche Absprachen der Nutzung, aber die Kinder nutzen die Geräte oft nicht unter Aufsicht der Eltern. Auch Spiele wie Fortnite und Minecraft werden gespielt, die nicht für Kinder in diesem Alter (9 bis 10 Jahre) geeignet sind. Ein Junge hat sogar einen eigenen YouTube-Kanal und veröffentlicht dort Filme.

Danach wurde „1, 2 oder 3“ gespielt. Fragen wurden gestellt und die Kinder hielten Ziffernkarten mit ihren vermuteten Antworten hoch.

Bei diesem Spiel zeigte sich, dass alle Kinder wussten, was ein Kettenbrief ist. Hierbei gibt es natürlich nette Wünsche, aber auch andere.

Frau Teschlade und Frau Ngom gaben zusammenfassend folgende Tipps:

·        Die Computer sollten vor Spams geschützt werden.

·        Die Kinder sollen NIE (!!!) persönliche Angaben an Fremde weitergeben!

·        Die Kinder sollen NIE (!!!) Treffen mit Fremden verabreden!

·        Nachrichten von Unbekannten sollen nicht geöffnet, sondern direkt blockiert werden!

·        TikTok darf erst ab 13 Jahren benutzt werden!

·        Whats App und YouTube dürfen erst mit 16 Jahren genutzt werden!

·        Kinder schauen nur Filme und spielen Spiele, die für ihr Alter freigegeben sind!

·        Jeder Mensch hat das Recht am eigenen Bild => also nie Bilder ohne Einverständnis des anderen veröffentlichen!

·        Kinder besuchen nur Seiten, die für ihr Alter freigegeben sind: z.B. Kidsweb, Blindekuh etc.

Ein Kind kommentierte dies: „Seiten für Weicheier!“ Daraufhin fragte die Klassenlehrerin Frau Heimann-Hindrichs ihre Kinder, wie viele Eltern ihren Kindern denn erlauben, schon selbst mit dem Auto im Straßenverkehr zu  fahren. Überraschende Antwort? Das erlauben Eltern nicht! Das ist ja erst mit 17 Jahren in Begleitung und mit 18 Jahren dann allein erlaubt! Dies MUSS auch für das Internet, Filme und Spiele gelten!

Die Kinder der Klasse 4b bedankten sich bei Tina und Lara mit einem lauten „DANKE SCHÖN!“

P.S.: Frau Heimann-Hindrichs hofft, dass sich diese sensibilisierenden Informationen in Zukunft auch wirklich auf eine bewusstere und vorsichtigere Nutzung der Medien auswirken.

Auch in der Klasse 4c lief das Quiz gut.

Hier scheint ja wohl die richtige Antwort Nr. 3 zu sein.

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