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Die arme Eisbär hat kein Eis mehr

Der arme Eisbär hat kein Eis mehr – Energieunterricht im 2. Jahrgang

Frau Kaiser von der Deutschen Umwelt-Aktion/Innogy erklärte den Zweitklässlern an der Wilhelmschule am 20.01.20 anschaulich die Ursachen und Folgen des Klimawandels. Diese Zusammenhänge brachte Frau Kaiser den Kindern anhand eines Globusmodells, einer Plexiglaskugel, einer Lampe und eines Thermometers näher.

Dabei nutzte sie Stimme und Mimik, um die Kinder in ihren Bann zu ziehen. Alle hörten bis zum Schluss fasziniert zu und konnten viel Neues mit nach Hause nehmen.

Zuerst erklärte Frau Kaiser den Kindern, dass Erwachene gerne Wörter nutzen, die Kinder nicht verstehen. Dabei erklärte sie den Begriff Klimawandel mit Wetterveränderung.

Danach betrachteten die Kinder das Globusmodell und überlegten, was auf der Erde grün, gelb, weiß oder blau ist. Man stellte fest, dass es deutlich mehr Wasser als Land gibt. Anschließend kam Frau Kaiser auf den Nord- und Südpol zu sprechen. Sicher ordneten die Kinder der Klasse 2a die Tiere zu. Der Pinguin wohnt am Südpol und der Eisbör am Nordpol. Sie lernten, dass der Eisbär drei Stunden ohne Pause schwimmen kann und staunten darüber ganz schön. Leider gibt es dort aber immer weniger Eis und das ist ein großes Problem für die Eisbären.

Danach führte Frau Kaiser mit den Kindern ein Experiment durch, ein Eisbärenlied wurde gesungen, ein Rollenspiel durchgeführt und ein Eisbärenaufkleber gebastelt. Beim Rollenspiel spielte ein Kind einen Eisbären, dem die steigenden Temperaturen am Nordpol gar nicht gefallen. Ein Mädchen als Sonne erwärmte die Erde ständig. Die Eisschollen wurden auch von Kindern gespielt und schmolzen weg.

Da muss man doch den Eisbären helfen, das ist doch ganz logisch. Folgende Ideen kamen von den Schülerinnen und Schülern dazu:

- weniger mit dem Auto fahren

- weniger Musik hören - die Geräte ausschalten

- wenn es hell ist, das Licht ausmachen

- die Heizung richtig einstellen und richtig lüften

- kaltes Wasser benutzen, soweit das möglich ist

Unsere Zweitklässler haben gelernt, dass wir alle mithelfen können, Strom zu sparen. Dabei helfen die Eisbärensticker, die in der Schule und auch zuhause an Elektrogeräte, Heizung oder Lichtschalter geklebt werden. Sie erinnern daran, dass viele Geräte Energie benötigen und nicht unnötig in Gebrauch sein sollten. So sollten die Kids dann auch die restlichen Eisbärensticker zu Hause ausmalen und an die richtigen Stellen kleben.

Auch vor dem Elterntaxi warnte Frau Kaiser eindringlich. Zu Fuß zur Schule zu gehen, ist viel gesünder und gut für unsere Umwelt. Ein interessanter und lehrreicher Tag für unsere Kids. Wir sagen ganz herzlich: Danke schön, Frau Kaiser.

Ein Wetterexperte vom Deutschen Wetterdienst zu Besuch in der Klasse 3a Energie erleben und verstehen